Der Begriff homogenes Netzwerk bezeichnet ein einheitliches Netzwerk. Dazu gehören das gleiche Betriebssystem von einem Hersteller, die Hardware von einem Hersteller, ein Netzwerkprotokoll und eine Netzwerktopologie. Bei heterogenen Netzwerken können die Betriebssysteme, Hardware, Netzwerkprotokolle und Topologien voneinander unterscheiden. Die Auslegung wird je nach Hersteller und Anbieter mal enger oder weiter gefasst.

 

Während es bei der Topologie noch eindeutig ist, nur Ethernet oder nur Token Ring wird es beim Netzwerkprotokoll schon schwieriger. Das NetBUI und TCP/IP sind definitiv zwei verschiedene Protokolle. Bei TCP/IPv4 und TCP/IPv6 sind es „nur“ unterschiedliche Versionen des gleichen Protokolls. Trotzdem wird es als Mischbetrieb und somit heterogen bezeichnet.

 

Bei den Betriebssystemen wird meist ein reines Microsoft Client-Server Netzwerk als homogen bezeichnet, während der Einsatz von Microsoft Servern und Linux Servern als heterogen gekennzeichnet wird. In einem sehr eng gefassten Rahmen besteht ein Microsoft Netzwerk sogar aus den gleichen Programmgenerationen. Windows Server 2012 R2 als Server Betriebssystem, Windows 8.1 als Client Betriebssystem mit Office 2013 sowie Exchange 2013 und SharePoint 2013 als Serveranwendungen.

 

Solche im engen Rahmen gefassten Netzwerke haben Ihre Vorteile. Die Wartung und Verwaltung ist übersichtlicher und überschaubarer. Die Programmkomptabilität ist gegeben.